Vitamin D3 das Sonnenhormon

Vitamin D3 das Sonnenhormon

Vitamin D3 – Das Sonnenhormon! Unser Körper braucht die Sonneneinstrahlung!

Was ist Vitamin D3

Mit der Sonneneinstrahlung bildet unser Organismus das Vitamin D3. In der Nahrung finden wir geringe Mengen an Vitamin D3 in fettigen Fischen wie der Hering, Sardine, Thunfisch und Makrele. Vitamin D3 ist äusserst wichtig für den Muskelaufbau, Muskelfunktion, die Knochenstabilisierung und die Unterstützung des Immunsystems.

Was ist Rachitis?

Diese Krankheit wurde erstmals 1650 beschrieben. Es ist eine Knochenkrankheit, die gerade im 19. und 20. Jahrhundert in Europa und den USA verbreitet war. Kein Wunder, denn der Großteil der Menschen arbeitete in Fabriken und bekam die Sonne nur selten zu sehen. Wachstumsstörungen, krumme Beine, weiche Knochen waren die Resultate. Lebertran kam ins Gespräch und schien einen Wirkstoff zu haben, der Hilfe versprach. Das war die Geburtsstunde vom Vitamin D3.

Es dauerte nicht lange bis Wissenschaftler herausfanden, dass der Körper auch selber Vitamin D3 durch Sonnenlichteinwirkung erzeugen konnte. Mit dieser Erkenntnis wurde man Herr der Lage und Rachitis verschwand zunehmend. Knochenerweichung, Deformierungen und Wachstumsstörungen waren heilbar!

Vitamin D3 und D2

Wo ist der Unterschied? Calecalciferol ist der Fachbegriff für Vitamin D3. Es ist in tierischen Nahrungsmitteln enthalten. Vitamin D2 hingegen finden wir in pflanzlichen Nahrungsmitteln. Da D2 im menschlichen Stoffwechsel nicht vorkommt, wird es trotzdem in das wirksame D3 umgewandelt. Generell wird jedoch zu dem weitaus effektiveren Vitamin D3 geraten.

Was kann Vitamin D3

In erster Linie ist es ein Hormon, das auf beinahe alle Körperzellen einwirkt. Unser Körper erzeugt es wenn wir die Sonne geniessen. Vitamin D3 Rezeptoren sind in sämtlichen Zellen vorhanden. Leider finden wir uns alle in einem Vitamin-D3-Defizit wieder. Und das sollte ausgeglichen werden. Vitamin D3 sorgt für ein gesundes, festes Knochenskelett. Ausserdem schützt es uns vor Rachitis und bietet Schutz vor Osteoporose. Hinzu kommt, dass es sich positiv auf Herz- und Blutkreislauf auswirkt.Wir stärken dadurch unser Immunsystem und schützen uns vor Erkältungen. 

Vitamin K2

Unverzichtbar dazu gehört auch noch ein anderes Mittelchen: Vitamin K2. Es gehört zu den fettlöslichen Vitaminen, so wie auch die Vitamine A, D, E.  Es spielt eine entscheidende Rolle bei der Blutgerinnung, der Regulierung des Zellwachstum, der Gefäßverkalkung und dem Knochenstoffwechsel.

Ursachen eines Mangels

Ganz klar: fehlende Sonneneinstrahlung, denn diese lässt ja erst das Sonnenhormon Vitamin D3 entstehen. Wir sind also alle zu wenig dem Sonnenlicht ausgesetzt. Hinzu kommt, dass sogar abgeraten wird, in der Sonne zu baden und Sonnencremes mit hohem LSF werden empfohlen. Nur müssen wir dazu wissen, dass ein LSF von 8 bereits 95% Vitamin-D-Herstellung blockiert. Im Winter steht die Sonne zu niedrig, da nützt es nicht viel, ein halbes Stündchen das Gesicht gen Sonne zu halten. Es wird einfach nicht ausreichend Vitamin D gebildet.

Im Sommer ist die Einstrahlung intensiver, aber leider auch unregelmässig. Hinzu kommt, dass wir uns bedingt durch Arbeit etc. oft in geschlossenen Räumen aufhalten und dadurch auch kein ausreichendes Vitamin D bilden können. Wir rutschen also automatisch in einen Mangel hinein.

Wie erkenne ich einen Vitamin D3 Mangel

  • keine Energie, Müdigkeit
  • Übergewicht
  • Schmerzen in den Knochen
  • Neigung zur Depression, Traurigkeit
  • Infektanfälligkeit
  • Antriebslosigkeit

Im Winter haben wir kaum Sonne und somit eine schlechte Vitamin D3 Versorgung. Diesen Mangel merken wir deutlich: Der Stoffwechsel verlangsamt sich, um Energie einzusparen, man hat mehr „Fressattacken“ um sich auf den Winter vorzubereiten, bleibt gerne im Haus und neigt zu Grübeleien, Depressionen und fühlt sich schlapp. Es kommt noch schlimmer: Winter bedeutet Knappheit in der Natur, alles wird zurückgefahren. So verhält sich dann auch unser Organismus. Er geht in allen Funktionen auf Sparflamme. Das kann zu den unterschiedlichsten Krankheitsbildern führen. Wenn wir nun nicht sofort für mehrere Monate in den Süden ziehen können, müssen wir uns anders behelfen. Glücklicherweise gibt es tolle Erkenntnisse darüber und wir können Vitamin D3 ergänzen. Das sollten wir auch unbedingt tun!

Welche Krankheiten können mit Vitamin D3 vermieden werden

Mit der Zufuhr von Vitamin D3 können u.a. die folgenden Krankheiten vermieden bzw. behandelt werden:

  • Lupus
  • Multiple Sklerose
  • Asthma
  • verschiedenste Krebsarten
  • Arthritis
  • Herzkrankheiten
  • Depression
  • Parkinson
  • Adipositas

Wie erkenne ich eine ausreichende Vitamin D3 Versorgung

Wenn nun genügend Vitamin D3 vorhanden ist, wird unserem Körper mitgeteilt, es ist Sommer! Alle Ressourcen sind ausreichend vorhanden, genug Nahrung, genug Vitaminvorräte in der Natur. Wir sprühen vor Energie, streben nach Bewegung, geniessen die Zeit draussen. Wir sind fröhlich, positiv, gut gelaunt.

Es ist also ganz einfach zu verstehen: Die Sonne, die das Sonnenhormon im Körper erzeugt, signalisiert unserem Organismus: Frühling, Power, Energie, Nährstoffe und Vitamine im Überfluss, alles ist gut, draussen sein, bewegen, freuen, lange Tage voller Energie. Ist die Sonne nicht da, wird das Sonnenhormon auch nicht angestossen und es scheint Winter zu sein: alles wird runtergefahren, Not-Reparatur-Programm aktiviert, alles geht langsam, nicht zuviel Energie verbrauchen, Vitamine und Nährstoffe sind rar.

Wie viel Vitamin D3 und K2 brauche ich

Überall lesen wir „IE“….das bedeutet „Internationale Einheit“ und wurde von der WHO (Weltgesundheits Organisation) als Maßeinheit ins Leben gerufen. Die Umrechnung entspricht: 1 IE Vitamin D3 ≙ 0,025 µg (Mikrogramm).  Eine Million Mikrogramm entsprechen einem Gramm, wodurch das Konzentrations-Verhältnis deutlich ist.

Beim Kauf empfehle ich auf jeden Fall eine Kombination aus Vitamin D3 und Vitamin K2. Zu Anfang habe ich auch einzelne Produkte probiert, aber wenn man Laie ist, dürfte es schwierig sein, die Abmessungen genau vorzunehmen. Um das ganze zu vereinfachen ist ein Kombi-Präparat auf jeden Fall sinnvoll.

Ich bin für mich wie folgt vorgegangen: Ich fing mit einer „leichten“ Dosierung von 400 IE an. Nach einigen Wochen habe ich auf 1000 IE täglich erhöht und bin jetzt bei 5000 IE. Aber immer in Kombination mit Vitamin K2.

Informiert Euch, es gibt viele Informationen im Netz.

Ich hoffe, der Artikel war hilfreich für Dich!

(Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich bei den angegebenen Links um Affiliate Links handelt, bei denen ich eine kleine prozentuale Beteiligung erhalte, wenn Ihr darüber etwas kauft)

 

 

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